Chaos um überquellende Altglascontainer: Warum Fürths Anwohner stöhnen
Klaus-Dieter StahrChaos um überquellende Altglascontainer: Warum Fürths Anwohner stöhnen
Überquellende Altglascontainer in Fürth: Anwohner verärgert über wochenlange Missstände
Ende Mai sahen sich Anwohner im Landkreis Fürth mit überfüllten Altglascontainern konfrontiert. Um die ungeleerten Behälter türmten sich weggeworfene Flaschen, was zu großer Verärgerung führte. Beschwerden über das unschöne Bild erreichten die zuständige Kreisverwaltung.
Für die Leerung der Altglascontainer in Fürth ist das Nürnberger Unternehmen Kühl Entsorgung & Recycling Süd GmbH verantwortlich. Das Unternehmen kündigte an, das Problem ab dem 1. Juni anzugehen – unter anderem durch zusätzliche Leerungsfahrten, um den Rückstau abzubauen.
Die Kreisverwaltung wies darauf hin, dass die Entsorgung von Glasverpackungen über die Dualen Systeme geregelt wird und nicht in den Zuständigkeitsbereich der Kommunen fällt. Nach dem deutschen Verpackungsgesetz müssen Hersteller und Vertreiber ihre Verpackungen über diese Systeme lizenzieren, um die Sammlung zu organisieren. Altglascontainer werden somit separat vom kommunalen Abfallmanagement verwaltet.
Um künftige Engpässe zu vermeiden, sollen stark frequentierte Standorte als Brennpunkte gekennzeichnet werden. Dort werden zusätzliche Container aufgestellt und die Leerungsintervalle verkürzt. Zudem arbeitet das Abfallwirtschaftsteam des Landkreises mit den zuständigen Landesbehörden zusammen, um weitere mögliche Maßnahmen zu prüfen. Der Umwelt- und Verkehrsausschuss wird die Angelegenheit in seiner Sitzung am 25. Juni behandeln.
Die neuen Schritte zielen darauf ab, den aktuellen Rückstand zu beseitigen und die langfristige Steuerung zu verbessern. Die Verantwortung für eine ordnungsgemäße Sammlung liegt weiterhin bei den Herstellern, die dies über die Dualen Systeme sicherstellen müssen. Der Landkreis beobachtet die Entwicklung weiterhin und stimmt sich mit den beteiligten Stellen ab.






