CDU-Abgeordneter Radtke trotzt AfD-Drohungen: "Wir veröffentlichen nur Fakten"
Klaus-Dieter StahrCDU-Abgeordneter Radtke trotzt AfD-Drohungen: "Wir veröffentlichen nur Fakten"
Dennis Radtke, Vorsitzender des CDU-Arbeitskreises Arbeit und Soziales, bleibt trotz Kritik von der rechtspopulistischen AfD unnachgiebig. Im Mittelpunkt des Streits steht eine Parteibroschüre der CDU, die wörtlich Zitate aus AfD-Positionen übernimmt. Radtke betont, das Dokument stelle lediglich Fakten dar.
Die AfD hatte mit rechtlichen Schritten gegen die kürzlich veröffentlichte CDU-Broschüre gedroht. Radtke konterte mit dem Hinweis, die Meinungsfreiheit schütze solche Publikationen in einer verfassungsmäßigen Demokratie. Die Unterlagen gäben lediglich die eigenen Aussagen der AfD unverfälscht wieder, argumentierte er.
Radtke ging noch einen Schritt weiter und forderte die AfD auf, den Fall vor Gericht zu bringen, falls sie der Ansicht sei, die Inhalte seien haltlos. Seine kämpferische Haltung deutet darauf hin, dass er davon überzeugt ist, die in der Broschüre aufgestellten Behauptungen würden einer Prüfung standhalten. Der CDU-Politiker machte deutlich, dass er nicht zurückweichen werde, wenn es darum gehe, das zu enthüllen, was er als „ungeschminkte Wahrheit“ über die AfD bezeichnete.
Der Schlagabtausch unterstreicht die wachsenden Spannungen zwischen CDU und AfD in der politischen Auseinandersetzung. Radtkes Weigerung, die Broschüre zurückzuziehen, könnte den Weg für eine juristische Konfrontation ebnen. Die CDU hält indes daran fest, dass sich das Dokument ausschließlich auf dokumentierte Aussagen der AfD stütze.






