Bundespolizei stoppt mutmaßlichen Schleuser mit fünf Migranten auf der A4
Luka BoucseinBundespolizei stoppt mutmaßlichen Schleuser mit fünf Migranten auf der A4
Bundespolizisten haben auf der Autobahn A4 in Ostdeutschland einen mutmaßlichen Schleuser festgenommen. Der Vorfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden des 24. März 2026 in der Nähe von Uhyst, nachdem Beamte einen in Tschechien zugelassenen BMW mit fünf mongolischen Migranten an der Bordsteinkante stoppten. Vier der Insassen besaßen keine gültigen Papiere, die ihnen einen Aufenthalt im Land gestatten würden.
Die Festnahme erfolgte gegen 4:40 Uhr, als die Behörden den BMW der 3er-Reihe auf der Strecke von Prag nach Dresden kontrollierten. Im Inneren des Fahrzeugs entdeckten sie einen 37-jährigen mongolischen Fahrer mit einer gültigen tschechischen Aufenthaltserlaubnis sowie fünf mongolische Passagiere, darunter ein ungesichertes Kleinkind. Dem Fahrer wird nun vorgeworfen, die illegale Einreise nach Deutschland ermöglicht zu haben.
Ermittler prüfen derzeit, ob der Mann für die Fahrt bezahlt wurde. Zudem versuchen sie, die Hintermänner des Schleusungsrings zu identifizieren. Der in Tschechien zugelassene Pkw war genutzt worden, um die Gruppe über die Grenze zu bringen.
Der Fahrer bleibt bis zum Abschluss der Ermittlungen in Untersuchungshaft. Die Behörden bestätigten, dass vier der fünf Passagiere kein legales Recht auf einen Aufenthalt in Deutschland hatten. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, grenzüberschreitende Schleusernetzwerke in der Region zu zerschlagen.






