Breites Bündnis kämpft für gerechtere und inklusivere Berliner Schulen
Luka BoucseinBreites Bündnis kämpft für gerechtere und inklusivere Berliner Schulen
Breites Bündnis fordert grundlegende Reformen an Berlins Schulen
Ein breites Bündnis aus Bildungsinitiativen hat sich zusammengeschlossen, um weitreichende Veränderungen an Berlins Schulen voranzutreiben. Die Allianz „Gute Schulen für alle“ vereint Schülervertretungen, Elternvertreter:innen sowie Interessenverbände wie das Bündnis für Inklusion. Ihr Ziel: Schulen demokratischer, inklusiver und gerechter für alle Schüler:innen zu gestalten.
An der Kampagne beteiligen sich Organisationen wie die Landesschülervertretung Berlin (LSA), das Bündnis für Inklusion sowie Initiativen wie „Schule muss anders“ und „Macht Bildung laut“. Jennifer Rosin, Landesschülerin Berlins, wird an diesem Donnerstag die zentralen Forderungen vorstellen. Sie kritisiert das aktuelle System dafür, dass es Schüler:innen im Stich lässt, die mit psychischen Belastungen, Krankheiten oder Einsamkeit kämpfen.
Janine Schott vom Berliner Bündnis für schulische Inklusion wies auf ein drängendes Problem hin: Rund 2.800 Kinder in der Stadt haben weiterhin keinen angemessenen Zugang zu Bildung. Gleichzeitig betonte Lydia Puschnerus, Lehrerin und Vorsitzende des Schulausschusses der GEW Berlin, dass Lehrkräfte mehr Zeit und Ressourcen benötigen, um Schüler:innen wirksam unterstützen zu können.
Die Allianz fordert, dass Schulen eine stärkere Rolle dabei spielen müssen, das Vertrauen junger Menschen in die Demokratie zu stärken. Jennifer Roßberg vom Landesselternausschuss Berlin unterstützte die Schülerforderungen und unterstrich die Notwendigkeit klarer Regeln und fairer Übergänge im Schulsystem. Das Bündnis hat zudem eine detaillierte Liste mit Maßnahmen erarbeitet, um echte Fortschritte in den Bereichen Chancengerechtigkeit, Inklusion und demokratische Teilhabe zu erreichen.
Die Forderungen zielen auf konkrete Schritte ab, um die Bildung für alle Schüler:innen zu verbessern. Die Schulen stehen unter Druck, langjährige Probleme anzugehen – von der psychologischen Unterstützung bis zu gerechteren Bildungsübergängen. Die Vorschläge der Allianz sollen ein System schaffen, in dem jedes Kind die gleichen Chancen auf Erfolg hat.






