Braunschweig plant Umzug von Bürger- und Ausländeramt in die Innenstadt
Christos SchwitalBraunschweig plant Umzug von Bürger- und Ausländeramt in die Innenstadt
Der Stadtrat von Braunschweig prüft derzeit einen Vorschlag, das Bürgeramt und das Ausländeramt in ein leerstehendes Gebäude in der Innenstadt zu verlegen. Ziel des Umzugs ist es, die Erreichbarkeit für die Bürger zu verbessern. Die Verwaltung hat bereits eine mögliche Immobilie im Rahmen der Planung begutachtet.
2018 war das Bürgeramt vom Hagenmarkt an den Stadtrand verlegt worden. Seither sind die Bürgerservices in der Friedrich-Seele-Straße im Weststadtviertel sowie am Bohlweg 33 für allgemeine Verwaltungsangelegenheiten ansässig. Nun soll der Service wieder an einen zentralen Standort zurückkehren.
Als möglichen neuen Standort hat die Verwaltung die Filiale der Norddeutschen Landesbank in der Dankwardstraße geprüft. Erste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass das Gebäude für Verwaltungszwecke geeignet ist. Dennoch müssen noch mehrere Punkte geklärt werden, darunter Denkmalschutz, Barrierefreiheit, Sicherheit, Brandschutz sowie die Steuerung der Besucherströme in der stark frequentierten Behörde.
Eine vollständige Kostenschätzung liegt bisher nicht vor. Wichtige Details wie die Betriebskosten sind noch unklar. Die hohen Decken im Gebäude könnten zu erheblichen Heizkosten führen, was die endgültige Entscheidung beeinflussen könnte.
Langfristig sollen alle Dienstleistungen im neu sanierten Rathaus gebündelt werden. Der Vorschlag sieht vor, ein Innenstadtgebäude für das Bürger- und Ausländeramt umzunutzen. Die Verwaltung hält die Dankwardstraße für eine machbare Option, muss jedoch zunächst noch offene Herausforderungen lösen. Die endgültige Entscheidung hängt von weiteren Bewertungen und Kostenanalysen ab.






