20 April 2026, 02:13

Brandenburger Gericht bestätigt Entlassung von zwei Polizeianwärtern wegen mangelnder Verfassungstreue

Gelbliches Papier mit schwarzer Tinte Handschrift, ein deutscher Regierung Brief, der die Freigabe einer Petition für den Tod eines Mannes anfordert.

Brandenburger Gericht bestätigt Entlassung von zwei Polizeianwärtern wegen mangelnder Verfassungstreue

Zwei Polizeianwärter in Brandenburg sind rechtmäßig entlassen worden, nachdem schwerwiegende Zweifel an ihrer Verfassungstreue aufgekommen waren. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg bestätigte die Entlassung und urteilte, dass berechtigte Bedenken hinsichtlich ihrer Haltung zu demokratischen Grundsätzen die Entscheidung rechtfertigten.

Die Polizeiakademie Brandenburg hatte die Anwärter zunächst nach Hinweisen von Ausbildern und Kollegen entlassen. Zeugen hatten belastbare Belege für verfassungsfeindliche Äußerungen beider Männer geliefert. Ein solches Verhalten widerspricht direkt der Pflicht von Beamten, sich aktiv für die freiheitlich-demokratische Grundordnung Deutschlands einzusetzen und sie zu verteidigen – wie im Grundgesetz verankert.

Das Oberverwaltungsgericht betonte, dass bereits begründete Zweifel an der Verfassungstreue ausreichen, um eine Entlassung zu rechtfertigen. Anwärter in Probezeit können jederzeit entfernt werden, wenn sie essentielle Anforderungen nicht erfüllen. Das Gericht bestätigte zudem, dass die Loyalität zur Verfassung eine grundlegende Qualifikation für alle Beamten darstellt – und keine freiwillige Erwartung.

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Beide Anwärter hatten gegen ein vorheriges Urteil Berufung eingelegt, doch das höhere Gericht wies ihre Klagen ab. Die Entscheidung ist nun rechtskräftig; weitere rechtliche Schritte sind ausgeschlossen.

Das Urteil unterstreicht die strengen Maßstäbe für Beamte in Deutschland, insbesondere in sicherheitsrelevanten Berufen. Wer sich in einer Probezeit befindet, muss uneingeschränkte Verbundenheit mit den Verfassungswerten zeigen – andernfalls droht die sofortige Entlassung. Der Fall schafft einen klaren Präzedenzfall für die Behandlung ähnlicher Fälle in Zukunft.

Quelle