Berlin Recycling Volleys feiern zehnten Meistertitel – doch der Umbruch beginnt
Klaus-Dieter StahrBerlin Recycling Volleys feiern zehnten Meistertitel – doch der Umbruch beginnt
Berlin Recycling Volleys holen sich zum zehnten Mal in Folge die deutsche Meisterschaft
Die Berlin Recycling Volleys haben ihren zehnten deutschen Meistertitel in Serie gesichert. Im Finale besiegte das Team die SVG Lüneburg mit einem klaren 3:0 in der Serie und krönte damit eine dominierende Saison. Trotz dieses Erfolgs war die Spielzeit von Schwankungen geprägt, was zu Veränderungen im Kader und im Trainerstab für die kommende Saison führt.
Der Meisterschaftsgewinn gelang nach einem souveränen Sieg gegen Lüneburg. Doch während der Hauptrunde kämpfte die Mannschaft mit wechselhaften Leistungen. Interimstrainer Alexandre Leal verließ seinen Posten während der Playoffs, sodass der Verein nun nach Stabilität sucht.
Mehrere Leistungsträger werden den Klub verlassen, darunter Jake Hanes, Nehemiah Mote und Moritz Reichert sowie mindestens drei weitere Spieler. Auch Erik Shoji, ein weiterer wichtiger Akteur, wird das Team verlassen. Als Reaktion darauf hat der Verein Louis Kunstmann von VfB Friedrichshafen verpflichtet, um den Kader zu verstärken.
Unterdessen betonte Geschäftsführer Kaweh Niroomand, dass eine weitere unbeständige Saison unbedingt vermieden werden müsse. In Giesen übernimmt Markus Steuerwald das Amt des Cheftrainers bei den Helios Volleys. Das Team wird Kapitän Ruben Schott und Florian Krage-Brewitz halten, um für die neue Spielzeit etwas Kontinuität zu wahren.
Mit dem zehnten Titel in Folge blicken die Berlin Recycling Volleys nun auf den Neuaufbau. Neue Verpflichtungen und strategische Anpassungen sollen für mehr Konstanz in der nächsten Saison sorgen. Die Abgänge mehrerer Spieler und die Trainerwechsel deuten auf einen Richtungswechsel im Verein hin.






