Berlin plant riesiges neues Viertel Stadteingang West am alten Güterbahnhof Grunewald
Luka BoucseinBerlin plant riesiges neues Viertel Stadteingang West am alten Güterbahnhof Grunewald
Berlin plant neues Stadtviertel Stadteingang West am ehemaligen Güterbahnhof Grunewald
Am Standort des früheren Güterbahnhofs Grunewald entsteht in den kommenden Jahren das neue Berliner Stadtquartier Stadteingang West. Das vom Senat abgesegnete Projekt soll Platz für bis zu 5.000 Bewohner schaffen. Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Howoge übernimmt die Entwicklung des 45 Hektar großen Geländes zwischen den S-Bahn-Höfen Westkreuz und Grunewald.
Herzstück des neuen Viertels wird der historische Güterbahnhof Grunewald sein. Geplant sind mindestens 2.400 Wohnungen, von denen ein Teil im Falle einer erfolgreichen Olympiabewerbung Berlins als Olympisches Dorf dienen könnte. Nach den Spielen würden diese Einheiten in langfristigen Mietwohnraum umgewandelt.
Die Erschließung des Gebiets wird durch den Neubau des Autobahnkreuzes Autobahndreieck Funkturm in Charlottenburg-Wilmersdorf verbessert. Der Senatsrahmenplan knüpft die Entwicklung des Viertels an diese Verkehrsaufwertung, um künftigen Bewohnern bessere Anbindungen zu garantieren.
Die Bauarbeiten erstrecken sich über ein Jahrzehnt, wobei die Howoge die Projektleitung innehat. Die Lage des Geländes zwischen zwei S-Bahn-Stationen macht es zu einem zentralen Standort für Berlins städtische Expansion.
Das Projekt Stadteingang West schafft nicht nur Wohnraum für Tausende, sondern belebt auch ein ehemaliges Industrieareal neu. Sollte Berlin die Olympischen Spiele ausrichten, könnte ein Teil des Viertels vorübergehend Athleten beherbergen, bevor die Gebäude in dauerhaften Wohnraum umgewandelt werden. Der Erfolg des Vorhabens hängt dabei maßgeblich vom neuen Autobahnkreuz und der langfristigen Steuerung durch die Howoge ab.






