27 April 2026, 18:13

Bauunternehmen aus Gifhorn steht unter Betrugsverdacht – Opfer verlieren Hunderttausende

Verlassene Gebäudeinnenseite mit Graffiti an den Wänden, Geländern, Pfählen, Rohren und zerbrochenen Fenstern, die Zeichen von Vernachlässigung zeigen.

Bauunternehmen aus Gifhorn steht unter Betrugsverdacht – Opfer verlieren Hunderttausende

Eine Gruppe von Hauseigentümern in der Nähe des Harzes und der Lüneburger Heide wirft einem Bauunternehmen mit Sitz in Gifhorn Betrug vor. Die Geschädigten behaupten, sie seien um hohe Summen geprellt worden, nachdem sie Vorabzahlungen für Arbeiten geleistet hätten, die nie ordnungsgemäß abgeschlossen wurden. Die Behörden ermitteln nun gegen den Geschäftsführer des Unternehmens wegen des Verdachts auf betrügerische Machenschaften.

Die betroffenen Hauseigentümer beschreiben ein systematisches Vorgehen: Das Unternehmen habe angeblich erhebliche Anzahlungen verlangt, bevor mit den Arbeiten begonnen wurde. In vielen Fällen blieben die Projekte unvollendet oder wurden in äußerst mangelhafter Qualität fertiggestellt.

Ein Ehepaar aus Braunschweig berichtet, 140.000 Euro verloren zu haben, nachdem es für nie durchgeführte Sanierungsarbeiten bezahlt hatte. Andere Betroffene schildern ähnliche Fälle – der Gesamtfinanzschaden beläuft sich auf über 300.000 Euro. Viele Opfer befürchten mittlerweile, ihr Geld nie wiederzusehen oder Gerechtigkeit zu erfahren.

Versuche, das Unternehmen zu kontaktieren, blieben erfolglos. Die Online-Präsenz wurde gelöscht, Anrufe und E-Mails bleiben unbeantwortet. Auch der Geschäftsführer und seine Ehefrau haben sich nicht zu den Vorwürfen geäußert.

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Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat Ermittlungen gegen den Geschäftsführer eingeleitet. Ihm werden Betrug, Diebstahl und Urkundenfälschung vorgeworfen. Die Geschädigten warnen zudem andere davor, bei der Auswahl eines Bauunternehmens unvorsichtig zu sein.

Die Untersuchungen gegen die Baufirma laufen weiter. Die Behörden prüfen die Vorwürfe wegen Betrugs und finanzieller Vergehen. Die Betroffenen haben bereits erhebliche Summen verloren, und das plötzliche Verschwinden des Unternehmens lässt sie kaum noch auf eine Entschädigung hoffen. Der Fall dient als Mahnung vor den Risiken hoher Vorauszahlungen in Bauverträgen.

Quelle