16 April 2026, 04:13

Baden-Württemberg rutscht auf vorletzten Platz der Wirtschaftsleistung ab

Eine Liniengrafik, die die Anzahl der von COVID-19 betroffenen US-Geschäfte zeigt, aufgeteilt nach Branche und Erholungsstatus, mit Text, der die wirtschaftliche Erholung angibt.

Baden-Württemberg rutscht auf vorletzten Platz der Wirtschaftsleistung ab

Baden-Württembergs Wirtschaft kämpft seit drei Jahren in Folge mit Schwäche – und landet nun auf dem vorletzten Platz unter den deutschen Bundesländern. Trotz einer Wirtschaftsleistung von 667,1 Milliarden Euro im Jahr 2022 blieb die Region hinter dem bundesweiten Durchschnitt zurück. Nur das Saarland schnitt mit einem Rückgang von 0,9 Prozent noch schlechter ab.

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Die wirtschaftlichen Probleme des Südweststaats erstrecken sich über mehrere Branchen: Die Industrieproduktion sank real um 2,6 Prozent, und auch die Bauwirtschaft schrumpfte im Vergleich zum Vorjahr. Ein kleiner Lichtblick war der Dienstleistungssektor, der immerhin um 0,4 Prozent wuchs.

Unter allen Bundesländern verzeichnete Mecklenburg-Vorpommern mit einem Plus von etwa 1,4 Prozent das stärkste Wachstum. Baden-Württemberg hingegen setzte seinen Abwärtstrend fort – zwar trägt das Land fast 15 Prozent zur gesamten deutschen Wirtschaftsleistung bei, doch an der allgemeinen Erholung konnte es nicht teilhaben.

Die aktuellen Zahlen bestätigen die anhaltende Schwächephase Baden-Württembergs. Mit rückläufiger Industrie und Bauwirtschaft bleibt das Land am unteren Ende der Bundesländer-Rangliste. Sein hoher Anteil an der gesamtdeutschen Produktion unterstreicht zwar seine wirtschaftliche Bedeutung, kann den anhaltenden Abwärtstrend jedoch nicht ausgleichen.

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