30 April 2026, 04:14

Aiwanger fordert engere Zusammenarbeit mit der CSU für bundesweite Ambitionen

Ein gerahmtes Bild der Wahlkreise Bayerns, das die deutschen und österreichischen Provinzen zeigt.

Aiwanger fordert engere Zusammenarbeit mit der CSU für bundesweite Ambitionen

Hubert Aiwanger, Vorsitzender der bayerischen Freien Wähler, hat eine engere Zusammenarbeit mit der Christlich-Sozialen Union (CSU) gefordert. Er ist überzeugt, dass eine stärkere Partnerschaft seiner Partei helfen könnte, über ihre regionale Basis hinaus zu wachsen. Der Vorstoß erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Freien Wähler versuchen, sich als bundesweite politische Kraft zu etablieren.

Aiwanger skizzierte seine Vision bei einer jüngeren Veranstaltung und schlug eine Strategie nach dem Motto "Getrennt marschieren, vereint zuschlagen" vor. Dieser Ansatz würde es beiden Parteien ermöglichen, ihre Unabhängigkeit zu wahren, während sie sich in zentralen politischen Fragen zusammenschließen. Sein Ziel ist es, dem zu begegnen, was er als "zunehmende Linksverschiebung in der Politik" bezeichnet.

Der Vorsitzende der Freien Wähler schlug vor, das bestehende Kooperationsmodell zwischen seiner Partei und der CSU in Bayern auszubauen. Er argumentierte, dass eine vertiefte Zusammenarbeit eine tragfähige Option für liberal-konservative Wähler schaffen könnte, die nach konstruktiven Lösungen suchen. Gleichzeitig räumte er ein, dass die Umsetzung dieser Idee keine einfache Aufgabe wäre.

Bisher, so Aiwanger, habe die Union (CDU/CSU) nur wenig Interesse an einer engeren Zusammenarbeit mit den Freien Wählern gezeigt. Dennoch bleibt er optimistisch, dass stärkere Bindungen seiner Partei helfen könnten, in jedem Bundesland die Fünf-Prozent-Hürde zu überwinden. Seine Äußerungen folgen einem Appell des früheren CSU-Funktionärs Peter Gauweiler, der sich öffentlich für ein formelles Bündnis zwischen beiden Parteien ausgesprochen hatte.

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Aiwanger betonte zudem, dass die Freien Wähler weiterhin eigenständig wachsen müssten. Zwar sieht er Potenzial in einer Partnerschaft, doch bestehe er darauf, dass seine Partei nicht allein auf die CSU angewiesen sein dürfe, um erfolgreich zu sein.

Der Vorstoß unterstreicht den Ehrgeiz der Freien Wähler, zu einer bundesweiten Kraft in der deutschen Politik zu werden. Sollte er umgesetzt werden, könnte ein engeres Bündnis mit der CSU die konservativen Wahlmöglichkeiten neu gestalten. Bislang bleibt die Reaktion der Union jedoch ungewiss – die Zukunft der Idee ist damit offen.

Quelle