Agrarminister Rainer begrüßt GAP-Reform als Schritt zur europäischen Ernährungssicherheit
Klaus-Dieter StahrAgrarminister Rainer begrüßt GAP-Reform als Schritt zur europäischen Ernährungssicherheit
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer hat die jüngsten Vorschläge zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) begrüßt. Er lobte die Berichterstatterin des Europäischen Parlaments dafür, dass sie zentrale Fragen aufgegriffen habe. Der Minister betont, dass starke landwirtschaftliche Betriebe für die Nahrungsmittelversorgung und die Unabhängigkeit Europas von entscheidender Bedeutung seien.
Rainer unterstrich, dass die Landwirtschaft unverzichtbar für die Ernährungssicherheit, Arbeitsplätze und regionale Wirtschaftskreisläufe sei. Wettbewerbsfähige Höfe bezeichnete er als das Rückgrat der strategischen Autonomie Europas.
Der Minister unterstützt Pläne, die kleineren Betrieben in den ersten Hektarflächen mehr Beachtung schenken. Zudem spricht er sich für eine stärkere Förderung von jungen und neu gegründeten Landwirtinnen und Landwirten aus, um einen reibungslosen Generationswechsel zu gewährleisten. Rainer ist überzeugt, dass dies den Sektor nachhaltig und zukunftsfähig halten werde.
Zur Struktur der GAP bekräftigte er seine klare Haltung für die Beibehaltung des zweisäuligen Systems. Die ländliche Entwicklung sei seiner Ansicht nach genauso wichtig wie die Marktunterstützung. Ohne sie, so Rainer, wäre die Politik wie ein Haus, dem eine tragende Säule fehle.
Die Vorschläge entsprechen Rainer Vision einer ausgewogenen Agrarpolitik. Starke Betriebe, faire Förderung und Investitionen in ländliche Räume bleiben zentrale Ziele. Die Reformen zielen darauf ab, die Nahrungsmittelversorgung Europas zu sichern und gleichzeitig kommende Generationen von Landwirtinnen und Landwirten zu unterstützen.






