15 May 2026, 12:26

AfD überholt CDU bundesweit – doch in Ostdeutschland scheitert sie lokal

Karte von Deutschland, die die Ergebnisse der Wahl von 2016 in den Provinzen in Rot und Blau hervorhebt, mit zusätzlichen Textdetails zu den Kandidaten und dem Wahldatum.

AfD überholt CDU bundesweit – doch in Ostdeutschland scheitert sie lokal

Die AfD hat die CDU/CSU in bundesweiten Umfragen mit knappem Vorsprung überholt. Doch trotz wachsender Zustimmung erlebt die Partei in wichtigen Kommunalwahlen in Ostdeutschland Rückschläge. Aktuelle Ergebnisse zeigen, dass Wähler sich zwar von traditionellen konservativen Parteien abwenden – doch nicht zwangsläufig der extremen Rechten zu.

Im Rennen um den Kreistag der Uckermark setzte sich die amtierende CDU-Politikerin Karina Dörk deutlich gegen ihren AfD-Herausforderer Felix Teichner durch. Dörk mied Debatten über symbolträchtige Themen wie die „Brandmauer“ gegen die AfD und konzentrierte sich stattdessen auf ihre Bilanz und Kompetenz. Ihr Sieg steht im Kontrast zu den übergeordneten Trends in der Region.

In diesem Jahr blieb der AfD in lokalen Wahlen der Erfolg weitgehend versagt: Nur zwei von 28 Bürgermeister- und Kreistagswahlen in Ostdeutschland konnte die Partei für sich entscheiden. Dies, obwohl sie in Sachsen-Anhalt (41 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (36 Prozent) vor den Landtagswahlen in den Umfragen führt. Bundesweit liegt sie nun zwei bis drei Prozentpunkte vor der CDU/CSU.

Gleichzeitig wenden sich Wähler, die der CDU und CSU den Rücken kehren, nicht automatisch der AfD zu. Daten deuten darauf hin, dass viele stattdessen der Wahl fernbleiben oder zu linksgerichteten Parteien wechseln. Die jüngste Folge des Politik-Podcasts Bundestalk beleuchtete Strategien, um dem Aufstieg der AfD entgegenzuwirken, und präsentierte Einschätzungen von Fachleuten.

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Die bundesweiten Umfragegewinne der AfD schlagen sich bisher nicht in durchgängigen lokalen Erfolgen nieder. Zwar dominiert die Partei in einigen ostdeutschen Bundesländern, doch in direkten Wahlen verlieren ihre Kandidaten weiterhin an Boden. Dass die CDU zentrale Positionen halten kann, zeigt: Vor den anstehenden Wahlen bleibt die politische Landschaft in Bewegung.

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