50 Jahre SG Fortuna Bettenhausen: Ein Verein schreibt Geschichte im Kegelsport
Herlinde Jungfer50 Jahre SG Fortuna Bettenhausen: Ein Verein schreibt Geschichte im Kegelsport
SG Fortuna Bettenhausen feiert 50-jähriges Jubiläum mit Festakt im örtlichen Kulturzentrum
Die SG Fortuna Bettenhausen hat kürzlich ihr 50-jähriges Bestehen mit einer besonderen Feier im hiesigen Kulturzentrum begangen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die lange Vereinsgeschichte, die enge Verbindung zur Gemeinde und die Erfolge im Kegelsport. Durch den Abend führte Steffen Bäuerle, aktives Vereinsmitglied und leidenschaftlicher Kegler.
Die Wurzeln des Vereins reichen bis ins Jahr 1974 zurück, als Werner Hinkelmann den Bau des Kulturzentrums vorantrieb – inklusive einer modernen Kegelbahn. Schon ein Jahr später unterstützten Ehrenamtliche und lokale Unternehmen die Einrichtung einer hochmodernen Zweibahn-Anlage. Dies ebnete den Weg für die offizielle Gründung der Kegelabteilung im Jahr 1976, wobei das erste Herrenmannschaftsturnier am 20. September desselben Jahres stattfand.
Drei Sachsen, die sich Jahrzehnte zuvor in Bettenhausen niedergelassen hatten, spielten eine entscheidende Rolle bei der Gründung und Entwicklung des Vereins. Im Laufe der Jahre wurde die Kegelbahn kontinuierlich ausgebaut, darunter eine vollständige Automatisierung im Jahr 1993. Seither richtete der Verein 20 Jahre lang den jährlichen „Kulturhaus-Pokal“ aus.
Heute stellt der Verein sechs Mannschaften – darunter eine Damenriege und Jugendteams –, die auf Kreis- und Landesebene antreten. Besonders das Nachwuchsprogramm hat sich zu einem Aushängeschild entwickelt und kooperiert eng mit örtlichen Kindergärten und Schulen. Bei der Jubiläumsfeier kündigte Landrätin Peggy Greiser eine Förderzusage in Höhe von 500 Euro an.
Das 50-jährige Bestehen steht für den Wandel von einer kleinen Initiative zu einem fest etablierten Verein. Mit starker Gemeinschaftsunterstützung und modernen Anlagen bleibt die SG Fortuna Bettenhausen in regionalen und überregionalen Wettbewerben erfolgreich. Die Feier unterstrich einmal mehr ihre bleibende Bedeutung für den lokalen Sport und die Kultur.






